Bürgerbräu Arnsdorf
Mit Liebe handwerklich gebraut



Steinteich Nixe

Das verführerisch leichte und bezaubernd fruchtige Hefeweizen. 



Typ: Helles Hefeweizen
Alkohol: 4,2 %vol.

Schaum: 
Farbe: 
Aroma: 
Mundgefühl: 
Antrunk: 
Haupttrunk: 
Abgang: 
Besonderheit: 

Verfügbar: ab 10.08.2026

Blick vom Uferrand über den Steinteich..

Namensgebung
Geht man von Arnsdorf über den Tanneberg, gelangt man in direktem Wege zum Steinteich im Waldgebiet der Massenei. An diesem malerischen Fleckchen sollen einmal vor langer Zeit Wassernixen gelebt haben, die in schönen Nächten auf den Wiesen ihre Wäsche ausbreiteten. Von ihnen soll in der folgenden Sage erzählt werden. 

Vor Jahren ging in einer schönen Sommernacht ein Großröhrsdorfer Bursche, der in Arnsdorf seine Braut besucht hatte, heimwärts über den Tanneberg und nahm seinen Weg durch die Masseney. Der Vollmond stand am Himmel und machte die Nacht zum Tage.
Kurz nach Mitternacht kam der junge Mann, dessen Gedanken sich mit dem trauten Liebchen noch beschäftigten, am Steinteiche vorüber. Da bemerkte er, wie über dem Steinteiche reizvolle Nebelgebilde schwebten, sich senkten und neigten. Am Ufer des Waldteiches aber lag es weiß wie Schnee, und als er näher hinsah, bemerkte er zu seiner größten Verwunderung, daß es seidenartige Wäsche war, die im Mondenschein wohl bleichen sollte. Da kam er in Versuchung, ein Stück von der betreffenden Wäsche mitzunehmen. Schon streckte er die Hand danach aus, als er sah, wie die Nebelgestalten sich so lebhaft bewegten, wie wenn der Wind sie fege. Darüber erschrak er gar sehr. Er zog sogleich die nach der Wäsche ausgestreckte Hand zurück und ging weiter.
Noch manchmal kam der Bursche in später Nachtstunde am Steinteiche vorbei, sah  auch, wie der Mond schien, die feine Wäsche der Nixen am Ufer des Steinteiches zum Bleichen ausgebreitet. So verlockend die für ihn auch war, er konnte sich doch beherrschen und ging vorüber.
Eines Tages führte er seine Herzerkorene zum Altare. Wie glücklich war er! Als nun abends die Hochzeitsgesellschaft beim fröhlichen Hochzeitsschmause saß, öffnete sich plötzlich die Tür, und herein traten zwei bildschöne Mädchen mit langem, blondem Haar und in meergrünen Kleidern. Sie nahten sich dem Brautpaare und überreichten ihm ein fein verschnürtes und mit Wasserrosen geschmücktes Kästchen. Darauf verschwanden sie spurlos. Niemand kannte sie. Niemand wußte, woher sie gekommen waren. Nun öffnete das Brautpaar neugierig das Kästchen. Wie groß war sein Erstaunen! Es war mit der feinsten schneeweißen Wäsche angefüllt. Der Bräutigam erkannte sie sogleich wieder. Es war Wäsche, wie er sie am Ufer des Steinteiches wiederholt gesehen hatte. Nun wußte er auch, wer jene zwei Mädchen gewesen waren. 
Als übers Jahr ein liebreizendes Töchterchen dem jungen Paare in die Wiege gelegt ward, wurde das Kind mit der feinen Wäsche der Steinteichnixen umhüllt. Das Mädchen wuchs heran zu einer blühenden Jungfrau, die alle gern hatten und die der glücklichen Eltern Stolz war. Im Dorfe wurde sie die Nixe genannt.

Friedrich Bernhard Störzner: Die Wäsche der Steinnixe. In: Bornematz, hock uff! (Herausgegeben vom Rat der Gemeinde Arnsdorf). Druck- und Verlagshaus Jena, Oktober 1993, S. 14 f.


Und so wunderschön blond wie das Haar der Steinteichnixen ist auch unser Helles Hefeweizen Steinteich Nixe. Bezaubernd ebenso in Geschmack und Aroma, sowie von einer Leichtigkeit, als würden die Nixen selbst in Nebeln über dem Steinteiche tanzen. Probiert es aus und laßt Euch von diesem betörenden Gebräu verführen. 

 
 
 
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